Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hoflied, n.

hoflied, n.
lied von höfischer art (im gegensatz zum gassenhauer, volkslied): kam der hofmaister und sprach dem Moringer zu, den er doch nit kant: wolan, bilger, es ist der sit, das ain ieder frembder ain hoflied singen soll. Zimmer. chron. 1, 289, 30;
und ge die gassen auf und ab,
zu fröden singend deinem lieb
sunderleich daʒ hofelied.
ring 12ᵇ, 18;
die frauen begunden auch zu singen
ein hoflied von der neüen lieb,
was sie wer und warauf sie blieb.
fastn. sp. 1409.
vgl. hofelied.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1691, Z. 38.

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Zitationshilfe
„hoflied“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hoflied>.

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