Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hofsitte, f., früher m.

hofsitte, f., früher m.,
höfische, feine sitte:
mein frau die kan sich schon aufpflanzen
mit neuem siten und mit tanzen:
so kan sie auch allen hofsiten wol.
fastn. sp. 104, 19;
ich bin auch ein frau wolgetan.
nu wil ich mich genugen lan
auch an dem laten hofsiten.
106, 29;
du geschwurst schon, wir kunden nit
tanzen nôch der hofsit.
581, 2;
eines bloszen adepten, wie graf Brühl einer war, welcher noch obenein durch hofsitte und hofton eingeengt wurde. H. Laube das norddeutsche theater (1872) s. 22.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1699, Z. 50.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
hofhalt honigthau
Zitationshilfe
„hofsitte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hofsitte>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)