Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hoftanz, m.

hoftanz, m.
tanz nach höfischer art: weit von dannen ir hofdänz. Garg. 83ᵃ;
trompeten und pauken erklangen,
und den hoftanz führte man auf mit guten manieren.
Göthe 40, 113,
nach: men danzede den hofdanz bi manneren,
mit trumpen unde mit schalmeiden.
Reinecke fuchs 3286.
bei Maaler ist hoftanz ein reihentanz: hoftanz, ein brandle, orbis saltatorius 230ᵃ, vgl. dazu branle th. 2, 304; in Neusidlers newgeordnet künstl. lautenbuche (Nürmberg 1536) ein tanz in viertheiligem tact: hie folget der recht artlich hofftanz im abzug. theil 1, bl. t 3ᵇ; ein geringer hofftanz. v 1ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1702, Z. 16.

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Zitationshilfe
„hoftanz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hoftanz>.

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