Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hofton, m.

hofton, m.
ton, art und weise des ausdrucks und umgangs, wie er bei hofe herscht: der inhalt der gedichte der troubadours war theils allegorisch, und auf die damalige pracht und feierlichkeit des hoftons gestimmt. Eschenburg entwurf einer theorie u. literatur der schönen wissenschaften (1789) s. 67; es gehörte nun ordentlich mit zum hofton, dem admiral mit ehrfurcht zu begegnen. Beckers weltgesch. 8, 135. man sagt auf hofton mit einem leben, stehen, wenn bei tiefgreifenden differenzen die form des begegnens eine untadelhaft höfliche ist. vgl. nach hofrecht umgehen, auf hofrecht trinken oben sp. 1696.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1702, Z. 47.

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Zitationshilfe
„hofton“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hofton>.

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