Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

holbret, holbrot, m.

holbret, holbrot, m.
name, theils für das wasserhuhn, theils für den kibitz, vergl. theil 1, 1439 (unter belche) und theil 5, 659 no. 6; holbrot falcorde Rondeau 315; holbret tringa vanellus Nemnich; schneehüner, holbrot und sonst ein geschwader merchen und lerchen. Garg. 237ᵃ; auch in der form holbruder (Nemnich):
der holbruder und goldhenlein,
der meyvogel und andre mehr.
ganszkönig A iijᵃ.
holbrot als schimpfname für menschen:
hierein komm kein heuchler, windhalsz und nollbruder,
kein bruder Rollus von Bruchfartzius,
kein lollhaf, weydsack, holbrot, teufelsfuter.
Garg. 279ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1733, Z. 14.

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Zitationshilfe
„holbret“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/holbret>.

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