Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

holder, m.

holder, m.
sambucus, die gekürzte form von holunder (s. d.): sambucus holder, hulder Dief. 509ᶜ; sambucus haiʒt ain holær oder ain holder in anderr däutsch. Megenberg 348, 5; wir Teutschen heiszens einen holder oder hohler, auch wol holunder, weil er inwendig mit einem schwammechten mark auszgefüllet, gar leicht hohl gemacht werden kann. anm. weiszh. lustg. 718; der holder ist fein und grün wann er blüet, und schmeckt (riecht) wol, wann er aber zeitig würt, so stinkt er und bringt schwarze frucht, und schwerzt man mit. Keisersberg brösaml. 90ᵃ;
den edlen roszmarin, ginst, holder, nägelein.
Rist Parn. 65.
bei Brockes fem.:
es hat ein ander grün ein maulbeer- und ein pflaum-,
ein birn-, ein nusz-, ein apfel-baum,
der stachelbeerenbusch, die holder.
2, 121.
vergl. auch holler.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1737, Z. 22.

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Zitationshilfe
„holder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/holder>.

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