Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

holler, m.

holler, m.
sambucus, mhd. holer, vergl. holder sp. 1737 und holunder: holler sambucus voc. inc. theut. k 3ᵇ; davon hollerbaum, mhd. holerboum Heinr. v. Müglin bei Schröer die dichtungen Heinrichs v. Müglin, sitzungsber. der Wiener acad. bd. 55 s. 478; hollerbeere Hohberg 1, 238ᵃ; sambucum hollerber Dief. 509ᶜ; hollerblühe Hohberg 1, 244ᵃ; flores sambuci holerplüt Dief. 641ᵇ; hollerbüchse, holunderröhre, in welcher ein propf von flachs u. ähnl. durch einen andern mittels des luftdrucks mit einem knall fortgetrieben wird. ähnlich hollerspritze. Schm. 1, 1084 Fromm.; hollerpfeife: hollerpfiefen, camena, sambuca, est instrumentum musicum. voc. inc. theut. k 3ᵇ; vgl. dazu holerblaser pfeifer Schm. a. a. o.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1757, Z. 47.

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Zitationshilfe
„holler“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/holler>.

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