Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

holzmarkt, m.

holzmarkt, m.
öffentlicher verkauf des in wäldern geschlagenen holzes, zeit und ort desselben: einen holzmarkt halten; zum holzmarkt kommen wir nach der stadt. namentlich der platz einer stadt, auf welchem das holz aufgefahren und feil gehalten wird, und darum fortdauernder name eines solchen platzes: unde gieng daʒ fiur an ûf dem holzmerkete. Closener 76;
es ist die freüd in warheit klein,
inn winters nächt also erfrüren,
so sie der göuchin duͦnt hofyren,
mit seitenspyel, mit pfifen, singen,
am holzmarkt uber die blöcher springen.
Brant narrensch. 62, 16.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1777, Z. 7.

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Zitationshilfe
„holzmarkt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/holzmarkt>.

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