Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

holzwedel, m.

holzwedel, m.
zeit, in der das holz am vortheilhaftesten zu fällen ist, auch holzwädel, holzwadel; nach Adelung vorzüglich in Niedersachsen üblich. wedel ist plenilunium, die zeit des vollmondes (Grimm mythol. 674); man glaubte dasz holz, vorzüglich brennholz, am besten im wachsenden monde zu fällen sei (öcon. lex. 1059); vgl. bei Megenberg: dar umb prüefent die holzhacker an daʒ wädel und daʒ new des mônen, wenn si daʒ holz oder die paum hawen wellent. 309, 10.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1783, Z. 78.

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Zitationshilfe
„holzwedel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/holzwedel>.

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