Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

holzweib, n.

holzweib, n.
1)
wildes oder gespenstiges im holze lebendes weib (vgl. oben holzmann 2): ahd. holzwîb lamia Graff 1, 653;
ir schreien grad wie ein holzweib.
Uhland volksl. 149;
vgl. mythol. 403. 451; das holzweiblein, auf dem bairischen walde der name eines gewissen waldgespenstes. Schm. 1, 1104 Fromm.
2)
auch holzleserin im walde: geht richtig davon (aus einem gehölz), so kaltblütig, als wenn er ein altes holzweib gefunden hätte, und nicht seine jugendkameradin, den ausbund von schönheit. Heyse novellen 4 (1873) 179.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1784, Z. 71.

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Zitationshilfe
„holzweib“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/holzweib>.

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