Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

honiglippe, f.

honiglippe, f.
1)
süsze lippe (im reden oder küssen): wärs nur eine büste des allvaters (Homer), vor die er euch inzwischen stellte, euch deutete auf der hohen stirne würdige runzeln, auf den tiefen blick, auf das schweben der honiglippe. Göthe 33, 14; lasz michs heute noch einmal von deinen honiglippen vernehmen. Fr. Müller 1, 10.
2)
honiglippe heiszt auch das unterste blatt an den blüten der orchideen, das meist eine abweichende gestalt hat und honig absondert.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1790, Z. 23.

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Zitationshilfe
„honiglippe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/honiglippe>.

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