Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

honigwabe, f.

honigwabe, f.
1)
die mit honig gefüllte scheibe eines bienenstocks, mhd. honecwabe und honecwap (Lexer 1, 1335): letztere neutrale form noch bei Keisersberg: ir wissen wol, was ein honigwab ist. im bynkorb inwendig, do machent die bynen ein hüszlin, das do ist wachs. und hat vil kleiner löchlin, dorin steckt das honig, das heiszet ein honigwab. postill 3, 7ᵇ; ward süsz gemacht die speisz mit dem honigwaben. das.; in der neuern sprache fem.: die honigwabe der liebe. J. Paul Siebenk. 2, 121;
könnt ich, zufriedenheit, an deinen honigwaben
mich immer letzen, immer freun!
Gökingk 1, 151;
laben
mit süszen früchten oder honigwaben.
Platen 286.
2)
honigwabe, boletus favus, ein in China wachsender schwamm. Nemnich 1, 634.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1794, Z. 2.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„honigwabe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/honigwabe>.

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