Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hoppas

hoppas,
1)
interj. ein springen oder auch stolpern bezeichnend: entweder sagt (beim fallen eines kindes) trocken, fest, ruhig: es thut nichts; oder sagt noch viel besser ein lustiges altes dakapo-wort, z. b. hoppas! J. Paul Levana 1, 130.
2)
masc. der sprung, satz über ein hindernis: der henker! das war mir ein hoppas! unser junker hat den teufel im leibe mit reiten. Siegfr. v. Lindenb. 1, 61; zugleich warfen sie (seine gnaden) ihren gaul links und hielten nach zehn oder zwölf hoppassen vor der thür ihres lektoris ordinarii still. 3, 85.
3)
hoppas gehen, fort, zum teufel gehen: ich setzte einen thaler: husch, war er weg! noch einen, auch der gieng hoppas! der deutsche Gilblas 190.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1798, Z. 60.

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Zitationshilfe
„hoppas“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hoppas>.

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