Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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hopper, höpper, m.

hopper, höpper, m.
der frosch, ein sowol ober- wie niederdeutsches landschaftliches wort: schweiz. hopper Stalder 2, 54; niederd. rana hopper, hupper Dief. 483ᶜ; an der Diemel höpper Vilmar 175; im fürstenthum Lippe heiszt höpper sowol frosch als grashüpfer. Fromm. 6, 212.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1799, Z. 60.

hoppern, verb.

hoppern, verb.
iterativ zu hoppen, hüpfen; landschaftlich in verschiedener ausbildung der bedeutung mehrfach verbreitet: hoppern saltare Stieler 856 mit forthoppern und sich zerhoppern, membra ad modos movere, terram pede pulsare; tirolisch hoppern hüpfen, sich auf und nieder bewegen. Fromm. 6, 154; schwäbisch hoppern stolpern, das messer hoppert über den schleifstein Schmid 281, mit hopperig, holperig ebendas., wozu sich Frischs hoppern, wann ein wagen auf brückhölzern fährt 1, 477ᵇ zunächst stellt (vergl. oben hoppeln); das schweiz. dim. höpperlen wird von kindern gebraucht, die hüpfend einher trippeln. Stalder 2, 54. anders aber ist das ebenda verzeichnete hoppern, frösche fangen, nämlich denominativ zu hopper frosch, s. oben.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1799, Z. 71.

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Zitationshilfe
„hoppern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hoppern>.

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