Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hops

hops,
1)
interj., eine springende bewegung malend:
über deine gartenhecken
spräng ich, hops! mit einem sprung.
Gökingk lieder zweier lieb. (1779) 54.
in Baiern interjection der überraschung. Schm. 1, 1142 Fromm.
2)
als subst. masc. der sprung: mit einem hops hoch in die luft springend. Auerbach dorfgesch. 1, 252. in Baiern der hops die betrunkenheit. Schm. 1, 1142 Fromm.; s. das folgende.
3)
die verbindung hops sein bedeutet weg, verloren sein; in Düringen er ist hops, todt oder auch fertig in bezug auf vermögen und stellung, bankerott; ähnlich er geht hops; meisznisch das geld ist hops. in Baiern hops sein, berauscht, närrisch, schwanger sein. Schm. a. a. o.; schweiz. hopps, ein bischen betrunken oder verwirrt. Stalder 2, 54. im Elsasz gilt jô hops! oder jo hopsa! jo hopsameiel! als verneinende redensart. Fromm. 3, 14. vergl. hopp sein oben sp. 1798.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1800, Z. 21.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hops“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hops>.

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