Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hornkluft, f.

hornkluft, f.
krankhafte spaltenbildung im hufe der pferde, esel oder des rindviehs: die hornkluft ist ein spalt, von dem haar bisz zum eisen, um die gegend der wänd, nemlich dasz der huf von oben bisz unten inwendig der wänd als am schwächsten ort aufspringt. Hohberg 3, 2, 224ᵃ; item die ring an hüfen feilen sie (betrügerische rosstäuscher) glatt hinweg und bestreichen die hornklüfte mit wachs oder pech. 2, 173ᵇ; (die hohen schmalen hufe) seind den hornklüften geneigt. Böckler kriegsschule 969; eine gute rote salb zu machen zu gespaltnen füszen, hornkluften. Seuter rossarzn. 220.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1829, Z. 29.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hornkluft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hornkluft>.

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