Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hornpforte, f.

hornpforte, f.:
nein, das dachte ich doch nicht, dasz dieszmal die hornpforte aufgehen würde. Klopstock gramm. gespr. 146. bildlich, vom hervorkommen einer wahren vorstellung, mit bezug auf:
denn es sind zwo pforten der luftigen traumgebilde:
diese von elfenbein, und jene aus horne verfertigt.
welche nun gehn aus der pforte geschliffenes elfenbeines,
solche täuschen den geist durch wahrheitlose verkündung.
aber die aus des hornes geglätteter pforte herausgehn,
wirklichkeit deuten sie an, wenn der sterblichen einer sie schauet.
Odyssee 19, 562 ff.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1830, Z. 51.

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Zitationshilfe
„hornpforte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hornpforte>.

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