Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hospital, n.

hospital, n.
aus lat. hospitale frühe übernommen, denn schon ahd. begegnet hospitalhûs und hospitarôhûs ptochium Graff 4, 1055, mhd. hospitâl, doch wird das gekürzte spital, spittel (s. d.) in gewöhnlicher rede bei weitem vorgezogen: hospitale hospitael, hospital Dief. 281ᵃ; es ist theils ein pflegehaus für alter, armut und gebrechlichkeit, theils ein krankenhaus darunter verstanden: von anstellung reputirlicher hospitälen, darin ein redlicher cavallier seinen unterhalt haben könne, wann er in unglück komme. Schuppius 82; haben wir nicht schöne hospitalia bauen lassen? 88; denen armen leuten in den hospitalen verehre ich eine goldwage. 668; er neige seine ohren zu dem weisenhausz und andern hospitalien. 669; hospital für alte leute, gerontocomium Frisch 1, 470ᶜ. der plural wird jetzt gewöhnlich hospitäler gebildet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1843, Z. 53.

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Zitationshilfe
„hospital“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hospital>.

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