Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hubgericht, n.

hubgericht, n.
ein aus hubern zusammengesetztes, über rechtsverhältnisse von grund und boden aburtheilendes gericht: wir die hüber gemeinlich des hubgerichts zu Hünerscher. weisth. 1, 797 (fränkisch, von 1566);
jetzt dachten unsre freien männer nicht
an hub- und haingericht und markgeding,
wo man um esch und holztheil sprache hält.
Uhland Ernst 64.
dazu hubgerichtsherr, hubgerichtstag weisth. a. a. o.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1851, Z. 27.

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Zitationshilfe
„hubgericht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hubgericht>.

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