Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hucht, f.

hucht, f.
verein mehrerer stämmchen oder schöszlinge auf oder aus einer wurzel, staude, mit dem verbum huchten, hüchten, solche schöszlinge treiben, ein westphälisches wort (Fromm. 6, 212), von Freiligrath als masc. und in der zusammensetzung scherbenhucht (staude in einem blumentopfe) aufs hochd. übertragen:
da krönt sie (die erica) brunn und felsenschlucht —
o, möge dieser scherbenhucht
an alles das dich mahnen!
dichtungen 3, 140 ('meiner frau zum geburtstage, mit einer erica.')
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1858, Z. 40.

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Zitationshilfe
„hucht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hucht>.

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