Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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huder, m.

huder, m.
nebenform zu hudel sp. 1860, in dem compositum huderwât, zerlumpte kleidung bereits mhd. bezeugt (Ben.-Müller 3, 777ᵇ), jetzt nur noch landschaftlich: huder neben hudel lumpen, haderlump Schm. 1, 1055 Fromm. (aus Schönsleder); huder, dim. hüderle, hader, schlechtes tuch, kärntnisch. Lexer 145; in Ulm heiszen huder die alten kleidungsstücke, hausgeräte u. dergl., was die im hospitale verstorbenen dürftigen hinterlassen. Schmid 289. in Bünden huder auch lumpiger mensch. Stalder 2, 59.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1864, Z. 42.

huder, m.

huder, m.
glechoma hederacea, gundelrebe; in niederdeutschen gegenden auch huderich. es ist eine entstellung aus hedera. Schiller zum meklenb. thier- u. kräuterb. 1, 22ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1864, Z. 50.

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Zitationshilfe
„huder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/huder>.

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