Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

huldgöttin, f.

huldgöttin, f.
seit dem 17. jahrh. übertragung von grazie (älter war holdin in diesem sinne oben sp. 1738, s. auch huldin); schon bei Stieler: huldgöttinnen, charites, gratiae 686; die übel, die über euch kommen werden, wenn ihr die musen und huldgöttinnen, mit ihrem gefolge von scherzen und freuden des landes verwiesen habt. Wieland 13, 147 (145):
wo Chloe sasz und maienblumen pflückte,
gleich einer jungen huldgöttin.
Hölty 125 Halm;
(überall) sieht er die huldgöttinnen spielen.
Schiller die künstler v. 300;
huldgöttinnen altern nie.
Bürger 63ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1891, Z. 21.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„huldgöttin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/huldg%C3%B6ttin>.

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