Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hummer, m.

hummer, m.
ein groszer seekrebs, cancer gammarus, vorzugsweise an den küsten Norwegens gefangen, daher der name, zufrühest altnordisch bezeugt (humarr Vigfusson 292ᵃ), dänisch schwedisch hummer, wahrscheinlich nur durch entlehnung südlicher gekommen, niederl. hummer, franz. homard; die Engländer sagen lobster, nach ags. loppestre, lopystre. griech. entspricht κάμμαρος, lat. cammarus seekrebs, nach Fick 347 von kamar krümmen;
wer kann rochen, kabbeljauen,
hummer, crocodillen, stör
ohn' ein furchtsam wundern schauen?
Brockes 1, 308;
die leber ist vom hecht, und nicht von einem hummer;
der erde Phöbus wacht, der meine liegt im schlummer.
Rost verm. ged. 24.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1905, Z. 52.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hummer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hummer>.

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