Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundegeld, n.

hundegeld, n.
1)
geld, abgabe zum unterhalt von jagdhunden. Lexer mhd. wb. 1, 1383 (von 1417).
2)
geringes, spottgeld: er muste seine waare für ein wahres hundegeld verkaufen.
3)
in der bibelsprache lohn für unzucht: du solt kein hurlon noch hundgelt in das haus deines herren bringen. Züricher bibel 1530 103ᵃ (5 Mos. 23, 18, auch bei Luther), nach der vulgata: non offeres mercedem prostibuli nec pretium canis in domo domini tui.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1921, Z. 20.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hundegeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundegeld>.

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