Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundehochzeit, f.

hundehochzeit, f.:
denn so blind und unsinnig ist beide bapsthum und Türke, das sie beide die stummen sünde unverschampt treiben, als ein ehrlich löblich ding. und dieweil sie den ehestand nicht achten, geschicht inen recht, das eitel hundehochzeit (und wolt gott, das eitel hundehochzeit weren), ja eitel welsche hochzeit, und florentische breute bei inen sind. Luther 4, 444ᵃ; denn er wil keuscheit haben, und ehebruch nicht leiden ... sonst wäre es nicht müglich, für den unsaubern teufel, eine stunde sein weib, kind, gesinde, bei zucht und ehren zu erhalten, es würde eitel hundehochzeit und viehisch wesen draus. 6, 313ᵃ. vergl. dazu unter hochzeit 8, sp. 1642.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1921, Z. 52.

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Zitationshilfe
„hundehochzeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundehochzeit>.

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