Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundsübel, adj. und adv.

hundsübel, adj. und adv.
äuszerst übel (vgl. hunds- sp. 1932): es ging mir .. hundsübel, wie man zu sagen pfleget. Simpl. 1, 440 Kurz; das hundsüble fortfüllen, als ich die kugel zum fenster hinaus gehangen. J. Paul kom. anh. zum Tit. 2, 70; traute, passe nur, bis wir wieder blutarm und hundsübel dran sind: mit freuden will ich dann mit dir ächzen und lechzen. Siebenk. 3, 5; damals schöpfte ich die erste erfahrung von dem satze, dasz die menschen, wenn ihre liebe recht heisz ist, dem gegenstande derselben hundsübel machen können. Immermann 2, 57.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1941, Z. 60.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hundsübel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hunds%C3%BCbel>, abgerufen am 28.01.2022.

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