Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundsbengel, m.

hundsbengel, m.
bengel oder prügel am göpelhund (vgl. hund II, 2, a sp. 1918). den hundsbengel stechen (d. h. stecken) wird bergmännisch gesagt von arbeitern, die an ihrer arbeit faulenzen. min.-lex. (1743) 305ᵇ. das am schwengel des göpels oder vor dem hunde angebrachte, mit in den erdboden eingreifenden spitzen versehene, starke stück holz (bengel) hat die bestimmung gehabt, selbstständig oder zur verstärkung der hemmenden wirkung des hundes den zu raschen umgang des göpels zu verlangsamen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1932, Z. 72.

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Zitationshilfe
„hundsbengel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundsbengel>, abgerufen am 25.01.2022.

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