Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundsbube, m.

hundsbube, m.,
wie hundejunge sp. 1921, ein jägerlehrling der noch auf der untersten stufe steht, die hunde führen musz: jägerknecht, hägerbuben oder hundsbuben. Sebiz feldb. 563; die hundsbuͦben sollen holdselig, stark, kurzweilig und possirig sein, und die hunde von natur lieb haben. 579. dann auch verächtlich für einen tief stehenden menschen: darauf hat mir der hauptmann öffentlich übers maul gefahren, als wenn ich ein hundsbube wäre. Schweinichen 3, 159; und ist sie (die schuldverschreibung) so aufgesetzet, dasz sich ein hundsbube, geschweige denn ein edelmann und verständiger mensch, derer schämen musz. A. Gryphius 1698 1, 883.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1933, Z. 21.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hundsbube“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundsbube>, abgerufen am 20.01.2022.

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