Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundsfötterei, hundsfütterei, f.

hundsfötterei, hundsfütterei, f.
hundsföttisches verfahren: kriechende gefälligkeit, ein schales loben, wo nichts zu loben ist, sinnlose titular- und bücklingsschmeicheleien, .. jene süszliche hingabe, die man (man verzeihe der niedrigsten sache einen niedrigen ausdruck) kaum anders als deutsche hundsfötterei nennen könnte, legen uns (er meint die deutsche nation) treudevotest zu füszen der majestät Dullness. Herder zur litt. 18, 174; wann man bei der schönsten herbstzeit im bette liegt und noch dazu mit s. v. hundsfüttereien geplagt wird. Höpfner in Mercks briefsamml. 2, 110.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1935, Z. 42.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hundsfötterei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundsf%C3%B6tterei>, abgerufen am 24.01.2022.

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