Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundsjunge, m.

hundsjunge, m.,
wie hundejunge sp. 1921, die unterste stufe des jägerlehrlings: im ersten behäng (d. h. lehrjahre) wird er (der jägerlehrling) genennet: lehrling, junge, jägersjunge, hundsjunge. Heppe jagdlust (1783) 1, 27; endlich kömmt er auf seine hundesjungen, und sagt: mein hundsjunge gibt einen guten förster. Schuppius 106;
sich! dort kommt der hundtsjung gleich eben.
J. Ayrer 326ᵇ (1631, 21 Keller).
scherzhaft heiszt man auch in einem kaufmännischen geschäft den letzten lehrling den hundsjungen. sprichwörtlich: sie machten den guten tropfen aus wie einen hundsjungen. gefl. fink. 238.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1937, Z. 53.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hundsjunge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundsjunge>, abgerufen am 20.01.2022.

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