Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hundssoff, m.

hundssoff, m.
grad der trunkenheit in der die bissigkeit eines hundes hervortritt: was? du alter schelm! sagte der leutenant, der eben einen rechten hundssoff hatte, soltest du einem cavalier solche worte vorhalten dörfen? zog damit von leder und stach meinen lieben alten Herzbruder im bette zu tode. Simpl. 1, 204 Kurz; bei Frisch einen hundssuff haben, so gesoffen haben, dasz man sich anfängt zu zanken. 1, 476ᵃ vgl. hundstrunk, hundstrunken, hundsvoll.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1940, Z. 49.

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honigteig hunger
Zitationshilfe
„hundssoff“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hundssoff>, abgerufen am 20.01.2022.

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