Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hungerbrunnen, m.

hungerbrunnen, m.
ein quell der nicht immer wasser gibt. Frisch 1, 476ᶜ; schweizerisch hungerbrunnen, periodische quelle, oder ein brunnen, der bei einfallender trockenheit leicht versiegt. Stalder 2, 63; vgl. Grimm mythol. 557: dann der hungerbrunne. selbiger trocknet zu zeiten aus, und zeigt in diesem fall ein unfruchtbares jahr an. Rüling beschreibung der stadt Nordheim (1779) s. 327. vgl. hungerquelle.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1945, Z. 60.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„hungerbrunnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hungerbrunnen>, abgerufen am 08.12.2021.

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