Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hurübel, n.

hurübel, n.
tortura veneris: amorerium hurubel Dief. 31ᵇ; so gehet es zu, das hurübel nicht kan gebüszet werden, es komme denn ein ander ubel drein, wie der poet sagt, cedit amor furiis, weil sie (Potiphars weib) sihet, das sie veracht wird, und kan iren mutwillen nicht erlangen, keret sich der sinn umb, und wird toll und töricht. Luther 4, 204ᵃ; der kan vor spiel nit schlafen, der hat das huͦrübel. S. Frank chron. 1531 101ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 1971, Z. 73.

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Zitationshilfe
„hurübel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hur%C3%BCbel>, abgerufen am 27.10.2021.

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