Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hurei, f.

hurei, f.
hurerei: huͦrei, uneerliche beiwonung, es seie mit eefrauwen oder anderen weiberen und töchtern, durchs gesatz verbotten, stuprum, flagitium, fornicatio, probrum Maaler 233ᵇ (der hurerei nicht aufführt); wolt ich zwar weitleuftiger auszfuͤren, was schad an leib, seel, ehr und guͦt ausz dem spil erwuͤchs, nit weniger dann ausz huͤrei und saufen. S. Frank sprichw. 2, 161ᵇ (gleich darauf aber spil, saufen und huͤrerei);
auch hörend nit in gottes reich,
die mit huͦrei befleckend sich.
Rud. Wonlich das himmelische Hierusalem (1584) str. 24;
unzucht, hurei und ehbruch meid.
Weller lieder des dreiszigj. kr. 269.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1960, Z. 27.

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Zitationshilfe
„hurei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hurei>, abgerufen am 08.12.2021.

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