Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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hur, st. n.

hur, st. n.
unzucht, ehebruch, ahd. mhd. als huor ziemlich oft begegnend, später zu gunsten von hurerei selten geworden und abgestorben, nur noch als erstes glied der composita hurhaus, hurheit, hurkind, hursohn geblieben. adulterium ubirhuͦr Dief. 15ᵃ; incestus sippehuͦr 291ᶜ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1956, Z. 55.

hurr, interj.

hurr, interj.,
eine eilende bewegung malend (vgl. hurre und hurren): derselbigen (eigensinnigen köpfe) spottet mann, dasz sie sich des understehn, das ihnen schädlich ist, hurr, oben ausz und niergent an. Agr. spr. 119ᵇ. jetzt noch gebräuchlich, auch um das auffliegen von vögeln zu schildern: hurr! flog die kette rebhühner auf.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1968, Z. 12.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„hurr“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hurr>, abgerufen am 18.10.2021.

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