Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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heuschel, n.

heuschel, n.
ononis arvensis, hauhechel. Nemnich 4, 767.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1873), Bd. IV,II (1877), Sp. 1292, Z. 57.

huscheln, verb.

huscheln, verb.,
frequentativ zu dem folgenden huschen. hessisch heiszt huscheln eilfertig, ungenau arbeiten, drüber hin huscheln, oberflächlich ungenau und in unbrauchbarer weise ein geschäft vollziehen. Vilmar 180, mit dem fem. huschel, unordentliche frauensperson, wofür aber auch hossel, hosel, und dem adj. huschelig, hoselig, unordentlich, vergl. dazu unter hossen sp. 1843; sonst sich raschelnd und flüchtig bewegen: wenn der alte mann im zimmer huschelt. Gutzkow ritter vom geist 5, 188; fränkisch aber ist huscheln, an die interj. husch 1 angeschlossen, frösteln, vor frost zusammenkauern, einhüllen. Fromm. 6, 132; in Tirol huscheln sich im bett erwärmen, von kindern. 154; hennebergisch huscheln sich einhüllen. 3, 132. vgl. auch huschen und huschern.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 1974, Z. 35.

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Zitationshilfe
„huscheln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/huscheln>, abgerufen am 27.10.2021.

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