Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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ekel, m.

ekel, m.
fastidium, taedium, nausea, eins der auffallendsten wörter unserer sprache, heute feststehend und besonders im adj. zu feinen unterscheidungen ausgeprägt, war es ehmals unerhört, tritt auch in den übrigen deutschen sprachen fast nirgends auf. man spricht das anlautende e durchweg lang, und die frühere schreibung eckel ist darum zu verwerfen, wie sich auch zuweilen eikel findet: ein eickel und abschew. Rollenhagen wunderb. reisen 86. Henisch 787, 17 eickel neben eckel. schon aus diesem grund läszt sich weder goth. aglus difficilis, aglô molestia, noch auch agis horror heranziehen, so nahe die vorstellung des grausens oder greuels anschlösse. überdies wird agis im ahd. egiso zu mhd. eise, was von ekel absteht. ersten anhalt zu gewähren scheint nun eine vereinzelte stelle des mhd. Reinhart 80, wo frau Pinte zu Schanteclêr sagt:
der rîche got beschirme dich,
mir gât über ërklich (al. hërklich),
mir grûwet sô,
was etwa heiszen musz mich überfährt ein schauder, mir grauet; wozu kommt, dasz Frisius 859ᵃ und Maaler 108ᶜ erken nauseare verzeichnen, die Zürcher bibel von 1530 ps. 107, 18 omnem escam abominata est anima eorum verdeutscht 'es erkelt irer seel vor aller speis', bei Frommann 5, 222 aus dem Unterinnthal 'erken, scheu, schüchtern sein etwas zu nehmen' angegeben ist und Stalder noch aus der lebenden volksprache 1, 441 'gergeln' d. i. geergeln für ekeln, 2, 512 'erggelen, verdrieszen' anführt. vergleicht sich das engl. it irks me, es ärgert mich? Wright s. 597 kennt ein altengl. irkle to trouble, und ein adj. irk slow, tedious, Jamieson gibt irk to tire, to become weary, irk indolent, wobei auch das ags. earg iners, unser ahd. arac, arc erwogen werden darf. ist aber zu glauben, dasz aus erklich unser eklich, aus ergeln ekeln entspringe? zumal in erken nauseare, in erkung nausea das l fehlt und kein eken, ekung auftaucht. scheine ich also die vormals angenommne gleichstellung von erklich und eklich selbst wieder in zweifel zu ziehen, so kommt auch noch eine weiter einleuchtende analogie in betracht. ekel ist in andern oberdeutschen mundarten deutlich heikel oder haikel (Schmeller 2, 165. Höfer 2, 19. Schmid 269), auch Stieler 730 gewährt ausdrücklich: hekeler homo difficilis, morosus, es ist gar ein hekeler mensch, nauseator est, ganz wie wir hernach unser adj. ekel gebraucht sehen werden, ja Adelung hat, ohne an ekel zu denken, häkelig eingetragen und bei ekel zwar häkel als synonym angeführt, buchstäbliche verwandtschaft beider wörter nicht angenommen, wie sich freilich häkel auch für häkelich difficilis, morosus halten liesze. eikel, ekel und heikel, hekel verhalten sich aber wie eischen und heischen, eit und heit, die herleitung von ekel aus erkel könnte daneben bestehen, zumal bei erklich die lesart herklich vorbricht. syncope des r ereignet sich sonst genug, z. b. aus morser wird moser, aus marder mader, aus kerder köder, es wäre landschaftliche abweichung, dasz die Schweizer erkel, andere stämme ekel, Schwaben und Baiern heikel sagen. doch setzt Stalder 1, 93 auch ein äken, zum ekel wiederholen an. vielleicht, dasz uns noch aufschlüsse über die wurzel bevorstehen, man denkt zunächst an ahd. ërchan, hërchan genuinus, dessen bedeutung sehr umschlagen müste um den sinn von morosus zu erreichen. Das veraltete nl. ekel aculeus, ekelen stimulare (Diut. 2, 229ᵇ. Hoffmanns gloss. belg. 25) liesze sich nur hinzuhalten insofern stimulus allenfalls incitamentum vomitus wäre. vernehmbar klingen aber das poln. cklić się nauseare, ckliwość nausea, fastidium, böhm. oškliviti nauseare, ošklivost nausea, ošklivy fastidiosus an den laut kl in ekel, und könnten, da diese wörter gerade den übrigen sprachen abgehen, von uns erborgt sein; es käme darauf an, seit wann sie im gebrauch sind. Kühnste ableitung wäre die von eiche, nd. eke (brem. wb. 1, 299), nnl. eiker schif, wie nausea von navis. Eher als im 15 jh. ist nun nhd. ekel noch nicht gefunden (s.echelen bei Diefenbach 376ᶜ), im 16, seit Luther, greift es um sich und wird von Henisch 787, 17 aufgenommen, während es Dasypodius noch nicht kennt; seltsam dasz Keisersberg keine gestalt darbietet, weder erkel, noch ekel, eikel. nl. ekel und hekel, doch selten, Kilian schreibt ackel, eckel; ins nd. sind einzelne ableitungen und zusammensetzungen wol aus dem hd. entnommen, gleich dem schw. eckel, dän. ekkel, ekel. Das substantivische ekel drückt aus
1)
nausea, ναυτία, sinnlichen widerwillen und abscheu, zumal, wie das griechische wort ausdrückt, im schiffe seefahrender, bis zum erbrechen: einen ekel vor etwas haben, nnl. eenen ekel aan iets hebben; darumb wird euch der herr fleisch geben, das ir esset, nicht einen tag, nicht zween, nicht fünfe, nicht zehen, nicht zwanzig tage lang, sondern einen monden lang, bis das euch zur nasen ausgehe und euch ein ekel sei, vulg. donec exeat per nares vestras et vertatur in nauseam. 4 Mos. 11, 18—20. das ist jenes 'mir gât über erklich', mir stöszt auf, wie es abergl. L, 51 heiszt: so man (in den undernachten) gen metten get, so der mensch ein runzt (ructat) und get uber sich, so stirbt er des jars nicht;
der hat ein ekel für dem allen
was ihm geschahe zu wolgefallen.
froschmeuseler F 8ᵇ;
ihr eckel ist so grosz, dasz weder speis noch trank
kan ihnen nützlich sein.
Weckherlin 245 (ps. 107, 18);
doch kommt mir ein, dasz auch die süszten sachen
durch often brauch bisweilen eckel machen.
Schönborn bei Gryphius 2, 501;
auch zucker bringt eckel durch steten genusz.
Günther 259;
die erste schiffart zeugt den eckel vor der see.
ders.;
dasz als er folgenden tages eine (der beschmierten birnen) abgeschlagen und essen wollen, ihm ein heftiger eckel zugestanden. Weise erzn. 409. man sagt: das erregt mir ekel, ich esse mit ekel, widerwillen; ekel machen, bringen, verursachen, vertreiben.
2)
geistigen widerwillen: und meine seele wird an euch ekel haben, et abominabitur vos anima mea. 3 Mos. 26, 30; darumb das ire seele an meinen satzungen ekel gehabt hat. 26, 43; du solt einen ekel und grewel daran haben, abominationi habebis. 5 Mos. 7, 26; darumb hatte er einen ekel wider Israel. 1 kön. 11, 25; oder hat deine seele ein ekel an Zion? Jer. 14, 17; es mag leicht etwas an frembdem gebrauch im ein eckel machen. Kirchhof wendunm. 204ᵃ; dasz ich von ihrer gegenwart einen eckel bekam. pers. rosenth. 2, 27; alles was ich zuvor an ihr verwunderte und liebete, war in einen eckel verwandelt. 5, 10; bekommt einen eckel zum studium. Schoch stud. leben B.;
auch die deutschen Kastalinnen
sind ein eckel meiner sinnen.
Fleming 441;
es ist ein wechsel aller sachen,
auf schein kommt plitz, auf tag folgt nacht,
ein nasses leid auf trucknes lachen,
auf wollust das was eckel macht.
500;
sobald nun die pfeile des mächtigen knaben
den kindischen eckel gebändiget haben.
Günther 929;
dasz die liebe niemals sättige und also keinen eckel erwecke. Menantes gal. welt 2, 9; ohne zweifel hatten meine zwei letztern verfolger bei dem traurigen verhängnisse ihrer vorläufer einen eckel geschöpfet mir weiter nachzueilen. Felsenb. 1, 49; weil ich dennoch einen starken eckel bei mir verspüre, mit einem frauenzimmer solches schlages ins ehebette zu steigen. 3, 437; die einwohner aber haben von alters her einen groszen eckel vor dem namen eines dorfs gehabt. Stillings jugend 1, 1;
wär unser herz von ekel leer,
so würde bald ein wollustmeer
aus jedem hügel in uns flieszen.
Haller 114;
der patriarch braucht mich zu allerlei,
wovor ich groszen eckel habe.
Lessing 2, 320;
ein starker schall war mir zuwider, krankhafte gegenstände erregten mir ekel und abscheu. Göthe 25, 251; gott sei mein zeuge, ich verabscheue euch, ich habe einen ekel an euch, und das herz gällt mir im leibe, wenn ich euch anschaue. Schiller 960ᵃ; er ist mir zum ekel, abscheu, ganz zuwider, widersteht mir. Kant sagt 10, 158: der ekel, ein anreiz sich des genossenen durch den kürzesten weg des speisekanals zu entledigen (sich zu erbrechen) ... weil es aber auch einen geistesgenusz gibt, der in der mittheilung der gedanken besteht, das gemüth aber diesen, wenn er uns aufgedrungen wird und doch für uns nicht gedeihlich ist, widerlich findet ..., so wird der instinct seiner los zu werden, der analogie wegen, gleichfalls ekel genannt.
3)
den gegenstand des ekels und widerwillens selbst, die sache oder auch die person:
aber die vielkünstliche (spinne)
überzieht mit grauem ekel
die silberblätter.
Göthe 56, 4.
von einem widrigen menschen heiszt es 'der ekel!' ähnlich dem persönlich gebrauchten der unflat, abschaum, eigensinn u. s. w.
4)
synonyme: ahd. unwillo, unwillido, wullido, wullunga; unlust, urlust; maʒleidî (verleidete speise), nhd. maszleidigkeit, altn. leiđstafr, engl. loathing; altn. viđbiođr, schw. motbjudande, dän. modbydelighed; altn. velgja, nd. walginge; schw. vämmjelse, dän. vämmelse u. a. m.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 394, Z. 11.

ekel, adj.

ekel, adj.
1)
fastidium afferens, ekelerregend, abscheulich, widerstehend, nicht vor dem 17 jh. im gang.
a)
sinnlich:
ich bin verduttet ganz, dasz ich auch kan vergessen
das grauerliche brot und eckle kost zu essen.
Fleming 22;
denn der frau mutter pietz war mir zu eckel. Schelmufsky 5; dasz das süsze wasser gar stinkend und mit eckeln würmern angefüllt wurde. Felsenb. 1, 89; bis diese eckele gruft vollkommen zugefüllet ist. 1, 174; anfangen musten leder und andere noch eckelere sachen zu ihrer speise zu suchen. 1, 334;
der speisen ekle menge,
die fesseln scherz und freude nicht.
Uz 1, 21;
ich trinke nicht stets éinen wein.
das möchte mir zu eckel sein.
Lessing 1, 82;
ein frauenzimmer, das denket, ist eben so eckel als ein mann, der sich schminket. 2, 166; das ekle gewürm, von der fäulnis gezeugt. Klinger 2, 327; des todes ekle kälte. 2, 440;
bergab gleitet der weg,
ekles schwindeln zögert
mir vor die stirne dein zaudern.
Göthe 2, 68;
um dir des grabes vorgeschmack im ekeln moder zu bereiten. 8, 276;
und setzt die ekle schaudervolle speise
dem vater bei dem ersten mahle vor.
9, 18;
eine so starke würze, dasz selbst schale und ekle brühen davon schmackhaft werden. 18, 86;
wie sich die doppelzwerggestalt
so schnell zum eklen klumpen ballt.
41, 41;
begierig du auf leichen, ekle leiche selbst.
41, 192;
nun zaudert sie und will den düstern ort,
des schlechten leichnams ekles haus nicht lassen.
41, 323;
der ein bildnis seines erhabenen monarchen an einem eklen verächtlichen ort aufhängen wollte. 42, 151;
den bart hinunter flosz in eklem schwalle
der geifer, der aus mund und nase rann,
wie mans am tollen hund erblicken kann.
Gries Bojardo 2, 18, 47;
du ekler spröszling aus des vaters lenden,
du lump der ehre, du mein abscheu!
thou loathed issue of thy fathers loins,
thou rag of honour, thou detested!
Richard III. act 1 sc. 3.
b)
abstract: in einigen tagen lief folgender, verzweifelt eckele brief bei mir ein. Felsenb. 2, 129; ein eckler aufenthalt für einen soldaten. Lessing 2, 91; hier endlich thut der träumer seine erste frage an den genius, denn noch hat der genius beständig allein gesprochen, und der träumer hat, wie es sich in einem eckeln collegio für beide schickt, vermutlich unterdessen — geschlafen. 6, 106; o mein herr hofkavelier! sie sind mir so ekel, dasz ich sie kaum ausstehen kann. C. F. Weisze kom. opern 1, 53; da macht ihr den ehrlichen leuten die mädel ekel. Lenz 1, 157; der mensch war mir ekel. Dyanasore 2, 143; blick auf zu den sternen, wenn die welt dir öd und ekel wird. Siegwart 2, 375;
vom leibe mir, ekles weibsgeschlecht!
Göthe 41, 48;
unsre fabrikliteratur und unser ekles bücherwesen. Merks briefsaml. 1, 433; der zweite theil enthält nichts als eine stumpfe psychologie, lang, ekel und einförmig. Herder bei Merk 2, 8; ekel und widrig ist das alter, in das die liebe der kinder nicht lächelt ... zerschneide den faden des eklen lebens! Klinger 2, 134;
im taumel haben wir vertauscht
mit eklem rothwelsch der Garonne
die sprache Teuts, der helden wonne.
Schenkendorf ged. (beichte 28 oct. 1813).
2)
fastidiosus, ekel empfindend.
a)
sinnlich: er ist sehr ekel, iszt nicht alles, ist in wahl seiner speise eigensinnig und lecker, was sonst auch wählerisch, kürisch, bekörisch heiszt; wer da eckel ist, der musz manches guten bissens entrathen. Melander jocoseria 2 nᵒ 377;
kein elephante kan so scheu und furchtsam thun,
wenn er die maus erblickt, als mancher sich erschüttert,
sobald sein eckler mund den stank der körper wittert,
die um ein gotteshaus in ihren kammern ruhn.
Günther 677;
zu eckel wird nicht satt.
Haller 113.
b)
abstract für pertaesus, difficilis, morosus, verdrossen, eigen: und sonderlich wir Deutschen sind des lieben heiligen worts gottes so eckel und überdrüssig. Fr. Dedekind miles christ. vorr.; und wiewol sie damit (mit dem buche) gar eckel gewesen, habe ich es doch endlich aus herrn d. Dorschaeus bibliothec geschrieben bekommen. Hanmann anm. zur poeterei s. 94;
verdammt der eckle richter
mein unschuldvolles blatt.
Drollinger 105;
und wann sein eckel herz nicht göldne fessel halten,
wird mitten im genusz sein feuer bald erkalten.
Haller 124;
wie kannst du demnach verlangen, o ekeler und eigensinniger Longin, dasz herr prof. Philippi sich nach deinen kritischen grillen richten solle? Liscov 181; lasz demnach, o theurer Philippi, die ekele welt die nase rümpfen. ebendaselbst; Klopstock 12, 137 erzählt eine geschichte überschrieben 'die ekle nase', von einem kalten, einsilbigen mann, der in einem kleinen stübchen die originalwerke, in einem groszen saale die arbeiten der nachahmer bewahrte, jene nannte er 'seine blumen' und diese 'seine verfaulten töpfe'. kam einer zu ihm und wollte seine bücher sehen, so hatte ers bald weg, wohin er ihn führen müste, es begab sich selten dasz er jemanden ins stübchen führte, gewöhnlich gieng er mit den leuten in den saal, machte links und rechts die deckel auf und liesz hinein riechen; der Angel und der Sachse, die Britannien eroberten, haben viel schätze hinterlassen. ekler, aber auch dummer kaltsinn hat sie vergraben. 12, 156; weil der ekle geschmack der launenhaften Alabanda nichts einheimisches schön genug fand. Wieland 6, 203; die adlichen sind sehr ekel in dergleichen sachen. Lessing 2, 409;
vergieb dem ekeln stolz, der gern nichts wagen möchte,
als was ihm ruhm, und Bern die alte hoheit brächte.
3, 336.
c)
zumal ist es delicatus, zart, wofür sich schon frühe belege finden: du zarte eckele frucht! Luther 3, 363ᵇ; ich gläube, das schwaden himmelbrot sei, so eckel ists, wenn man mit einem finger davon nascht, so ists verdorben. tischr. 2, 15;
lasz den eckeln frauen
vor dem dampfe grauen.
Günther 919;
so sprich dann, ekler geist, weist du in Deutschland keinen,
der sich vom pöbel trennt und edel schreibt?
J. E. Schlegel 4, 87;
weil verschiedne mitglieder dieser zünfte, bei bereicherung der sprache, eben nicht ekler wahl sein. Klopstock 12, 199; ein mann unverheiratet, äuszerst heikel in der wahl des umganges. Stilling 4, 47;
sie sind vielleicht in der wahl
nicht allzu ekel.
Wieland 4, 30;
wie liesze sich träumen, in einem mädchen wie dies
die ekelste spröde zu finden.
4, 117;
dahingegen eine kältere nachkommenschaft mit eklem zahn an den werken ihrer meister und lehrer herumkostet. Göthe 37, 62; welch unternehmen, dem ekeln geschmack des kenners genüge zu leisten, ohne dadurch dem groszen haufen ungenieszbar zu sein. Schiller 1232ᵃ. eine ekle farbe nennt man, die leicht fleckt oder leicht verschieszt, nicht lange hält.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 396, Z. 13.

ekel, adv.

ekel, adv.
fastidiose:
ich soll und musz doch eben nicht
des standes wegen eckel freien.
Felsenb. 2, 109;
es würde ein wenig eckel klingen, wenn ich diese apostrophe weiter treiben wollte. Lessing 4, 9.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 397, Z. 65.

ickeln, verb.

ickeln, verb.
ärgern, verdrieszen: in icklet das in der man so verschmehet. Ulenspiegel 77, s. 112 Lappenberg. s. igeln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2038, Z. 41.

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Zitationshilfe
„ickeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ickeln>, abgerufen am 25.07.2021.

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