Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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ieren, verb.

ieren, verb.
für irren, stören, hindern (s. d.): ich enpfind wol in mir die stechent gerst, gedenken und herzigungen zuͦ gytigkeit und unluterkeit, dise gerst sticht mich, und iert mich in minem herzen. Keisersberg bilg. 9ᵈ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2043, Z. 51.

ieren, verb.

ieren, verb.
für gären?: nyeman mag von dem andern ein wort erlyden, es kumpt als do har, dasz wir uszblodern (herausfahren), und nit in uns ieren. 'ach wan ich es numen einem menschen gesag, so würd mir dester lichter, so gat es mir ein wenig von dem herzen'. Keisersberg bilg. 88ᵃ. — Unser gären ist u. a. mhd. jern, später jeren, vgl. th. 4¹, 1350; das wort wird auch vom kochen der leidenschaften in der seele gebraucht, vgl. ebenda sp. 1355.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2043, Z. 55.

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Zitationshilfe
„ieren“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ieren>, abgerufen am 14.08.2020.

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