Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

iha

iha,
1)
den schrei des esels bezeichnend: so ich dann aneruͦft die hilf des obersten gotes, so tett ich für ain menschlich stimme geben ain grobes geschraye aines esels und nützit anders danne yh ha yh ha mit groszer luterer stimme sagende. N. v. Wyle translat. 259 Keller; als subst.:
die argen säu und esel,
die mit grunzen und iha nachts umhergehn.
Voss 3, 113.
2)
interj. eines ächzenden: was ächzen sie denn so übermäszig? — aha! der könig kommt! — ach! uhe! ah! iha! uhe! Tieck prinz Zerbino, 4. act.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2047, Z. 31.

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Zitationshilfe
„iha“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/iha>, abgerufen am 13.08.2020.

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