Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ika

ika,
das geschrei des esels widergebend: das grobe müllers thier kan noch mehr sein ika ika singen. Luther 1, 279ᵃ; dem bapstesel jücken die ohren und wil sein ika und grobheit gekützelt haben. 3, 521ᵃ;
wie nu der herr kam heim gegangen,
wolt jn der esel auch empfangen (wie der hund).
mit esels füszen jn beschritt,
rief: ika, ika! kund anders nit.
B. Waldis Esop 1, 14, 36;
man kent den esel bei den ohrn.
verbirgt er aber ohrn und pfoten,
so singt er doch die esels noten,
und thut sich selb mit namen nennen,
das ika lert den esel kennen.
4, 48, 32.
vergl. oben ia und iha.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2059, Z. 68.

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Zitationshilfe
„ika“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ika>, abgerufen am 11.08.2020.

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