Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

immerfort, adv.

immerfort, adv.
in steter, ununterbrochener dauer, oder auch nur (wie immerdar 4) in regelmäsziger wiederholung: aber dis volk hat ein abtrünniges, ungehorsames herz, bleiben abtrünnig und gehen jmer fort weg. Jer. 5, 23; ein grober ungezogen mensch plaudert unfursichtiglich, und wesscht jmer fort, wie es jm einfelt. Sir. 20, 21; sie verneuerten ihre bestendigkeit immerfort. polit. stockf. 345; wenn sie ihre dichterischen freunde und freundinnen nur immerfort aufmuntern. Göthe an Schiller 1, 360; dachte ich abermals nicht an meinen beutel, sondern zahlte und spendete immerfort, so wie es eben vorkam. werke 23, 78; so lange noch etwas im beutel war, hatte ich immerfort bezahlt. 81;
es winkt mir immerfort.
Shakesp. Hamlet 1, 4;
still I am call'd.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2074, Z. 6.

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Zitationshilfe
„immerfort“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/immerfort>, abgerufen am 13.08.2020.

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