Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

immertol, adv.

immertol, adv.
immerfort, immerzu, der letzte theil des wortes ist aus mhd. tâlanc heute, jetzt, verderbt, das schon im mhd. auch zu tâlâ gekürzt erscheint (theil 2 sp. 698):
inn spyegel sicht er yemertol,
und kan doch nit gemerken das
das er eyn narren sicht im glasz.
Brant narrensch. 60, 4;
manchem ist nit mit unglück wol
und ryngt dar nach doch yemer tol.
109, 2.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2077, Z. 51.

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Zitationshilfe
„immertol“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/immertol>, abgerufen am 11.08.2020.

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