Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

innerlichkeit, f.

innerlichkeit, f.:
sodann kann die innerlichkeit des lebens die ausdehnung desselben so freigebig vergüten, dasz eine todesstunde, welche völker beseelt und begeistert, ein kaltes thatenloses jahrzehend überwiegt. J. Paul; in schrift gebrachte verhandlungen .. wovon ein theil, der recht in die innerlichkeit der damaligen zustände einführt. Dahlmann dän. gesch. 1, 428; im plur. von den innern seiten einer menschennatur: zu so vielen geheimniszvollen, seltsamen innerlichkeiten gesellte er den klarsten menschenverstand. Göthe 28, 249; unser geselle Moritz liesz nicht ab, .. über die innerlichkeiten des menschen, seine anlagen und entwickelungen fortwährend zu sinnen und zu spinnen. 29, 186.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2134, Z. 18.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
Zitationshilfe
„innerlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/innerlichkeit>, abgerufen am 08.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)