Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

inselt, n.

inselt, n.
für inschlitt, unschlitt (s. d.), vornehmlich im östlichen Mitteldeutschland, in Düringen, Obersachsen, Schlesien gebräuchlich; schles. inselt und inslot Fromm. 4, 173; doch auch kärntnisch ünslat und inslet Lexer 248; bair. inselt neben inschelt, inschled, unschled Schm. 1, 113 Fromm.; nassauisch inschel und inschelt Kehrein 208; schmer und hirscheninstlet. Seuter rossarzn. 5;
alles inselt, von dem vieh das ihr raubtet durch das land,
asche von gesammtem ort, den ihr setztet in den brand,
gebe seife nicht genug: auch die Oder reichte nicht
abzuwaschen innren fleck, drüber das gewissen richt.
Logau 2, 86, 38 (an die Schweden).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2141, Z. 55.

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Zitationshilfe
„inselt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/inselt>, abgerufen am 12.08.2020.

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