Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

inskünftige, adv.

inskünftige, adv.
zusammengerückt aus in das künftige, für die zukunft, was die zukunft betrifft: ach tochter, sollst du inskünftige diese grausame schmach mit dir herumtragen? J. E. Schlegel 2, 31; für uns ist die aussicht inskünftige schrecklich. Rabener werke 6, 255; inskünftige will ich es aber wohl bleiben lassen, und mich durch solche, uns nichts angehende dinge, um das vergnügen ihrer briefe bringen. Lessing 12, 365;
inskünftge wollen wir nichts durch gesandte melden.
Hoffmannswaldau bei Steinbach 1, 897;
es hat sich diszmal so geschicket
und wird inskünftig besser gehn.
Chr. Gryphius in Wackernagels leseb. 2 (1876) 616.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2143, Z. 47.

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Zitationshilfe
„inskünftige“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/insk%C3%BCnftige>, abgerufen am 11.08.2020.

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