Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

insofern, adv.

insofern, adv.
und conj., in dér hinsicht, in dér beziehung, vgl. in sp. 2103 oben und inwiefern.
1)
als adv.: insofern hat er recht; die erfahrung ist oft der stärkste und deutlichste beweis der wahrheit, und insofern auch ein zuwachs der vernunft. Gellert bei Adelung.
2)
als conj.: Herder wünscht dasz ich blosz als redacteur etwas darüber sagen möchte, insofern auch die Horen mitgetroffen werden sollten. Schiller an Göthe 1, 105; ich bin nicht abergläubisch .. und gebe nichts auf diese dunklen anregungen, insofern sie nur solche wären. Göthe 17, 12.
3)
substantive stellung: aus diesem denn, aus dieser ursache, macht Corneille ein insofern, eine blosze bedingung. Lessing 7, 367.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2143, Z. 60.

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Zitationshilfe
„insofern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/insofern>, abgerufen am 13.05.2021.

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