Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

irdischheit, f.

irdischheit, f.
1)
nach irdisch 1, irdisches treiben, erdenleben; bei Stieler 386 als poetischer ausdruck für das irdische, mundana, terrestria, transitoria, temporaria:
von eim propheten der ouch seit,
den gott hab gsendt in d' irdischeit.
trag. Joh. L iij.
2)
nach irdisch 4, erdige art, erdige bestandtheile:
mit sand do sich die wasser klären,
nun von der yrdischheit frei werden.
bei Lessing 13, 222.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 2156, Z. 51.

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Zitationshilfe
„irdischheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/irdischheit>, abgerufen am 11.08.2020.

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