Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jammerklage, f.

jammerklage, f.
wehklage, mhd. jâmerklage (Lexer wb. 1, 1470): erseufze von grund, und werdet erfeuchtet ir awgen mit jamerclag. herzmaner 62ᵃ; warlich als vil dy lieb was groszer, so vil was auch die jamerclag pittrer und herber. 200ᵇ; das bewegende geseufze einer achzenden jammerklage. Schottel 116;
wo keine jammerklage schreit.
Schubart ged. 1, 434;
doch schäm ich mich, mit ewger jammerklage,
mit leiden, die nur ich empfinde, dich,
den glücklichen, den fremdling, zu ermüden.
Schiller Iphig. 4, 3;
o steht mir nicht mit jammerklagen bei,
ich bin nicht unfruchtbar, sie zu gebären.
Shakesp. Richard III 2, 2;
give me no help in lamentation;
I am not barren to bring forth complaints.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2255, Z. 34.

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Zitationshilfe
„jammerklage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jammerklage>, abgerufen am 17.10.2021.

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