Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jammerzeit, f.

jammerzeit, f.
zeit des elends und der wehklage: damit nun mein guter spielmann sich mit weib und kind durch diese jammerzeit bringen möchte, fieng er an zu schachern. Simpl. 4, 251 Kurz;
so hat der tapfre held, der ädle von Teutleben,
der grosze Föbussohn, in jener jammerzeit
das fremdvermischte teutsch in seiner reinikeit
einst wiederüm zu sehn, zum ersten anlasz geben.
Neumark palmbaum 18;
o gott, erbarm dich dieser jammerzeit.
Shakesp. Heinrich VI 3, 2, 5;
o, pity, god, this miserable age.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2262, Z. 36.

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Zitationshilfe
„jammerzeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jammerzeit>, abgerufen am 17.10.2021.

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