Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

jemal, adv.

jemal, adv.
je einmal, je einst, zu irgend einer zeit; eine accusativbildung von mal mit dem verallgemeinernden je (sp. 2280): niemand hat jemal sein eigen fleisch gehasset. Eph. 5, 29; das gott ... jemal geboten habe. Luther 8, 56ᵇ; darumb vergebe ich von herzen allen denen, die mich jemal beleidiget haben. Schuppius 436; allen denen von herzen vergebe, die mir jemahl (übel?) gethan, oder mich einigermaszen an leib, gut, ehren, und sonst beschädigt haben. 450; hatten gröszere sorge darzu, als ich meine tage jemal gethan. Simpl. 2, 217 Kurz.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1877), Bd. IV,II (1877), Sp. 2300, Z. 34.

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Zitationshilfe
„jemal“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/jemal>, abgerufen am 19.10.2021.

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